Montag, 18. März 2013

Wanderung Subersach - 12.06.2011

Die Wasserhölzerschlucht der Subersach steht schon lange auf meiner Wunschliste. Ich bin sie schon mehrfach durchgelaufen, gefahren sind wir nur einmal  das obere offene Stück. Die fortgeschrittene Zeit und Schneeberge am Ufer haben uns vor der Befahrung der eigentlichen Wasserhölzer Schlucht abgehalten. Dieses Jahr muss es endlich klappen. Zur Motivation und Information was einen erwartet hier ein Fotoalbum. Das Album beschränkt sich auf die eigentliche Wasserhölzer Schlucht.

Hier die Beschreibung der Gesamtstrecke: “Nach dem Einstieg geht es zunächst 800 m auf der Rubach in flottem Tempo dahin. (Ein alternativer Einstieg wäre evtl. auch weiter oben direkt in der Subersach bei einer Klamm). Nach der Mündung in die Subersach wird der Bach größer und übersichtlicher, zunächst ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Ca. 500 m nach der Mündung tauchen große Blöcke im Bachbett auf. Das Gefälle bleibt auf den nächsten 700 m bis zu einer kleinen Brücke zwar relativ gering, die Schwierigkeiten nehmen aber bis auf WW 3 zu und es entsteht ein schöner Naturslalom. Ab der kleinen Brücke fließt der Bach 2 km ohne große Schwierigkeiten aber recht zügig über Kiesbänke bis zu einem kleinen Stausee an dem ihm das Wasser entzogen wird. Da die Subersach aufgrund dieser Abzapfung nur nach stärkeren Regenfällen befahren werden kann, herrscht auf dem ersten noch nicht abgezapften Teilstück eine sehr hohe Wassermenge vor. Dieses eigentlich deutlich einfachere Teilstück sollte daher nicht unterschätzt werden.



Nach dem der Stausee geht es zunächst in einer kurzen Schlucht über kleine Stufen abwärts (WW 3). Nach dieser Schluchtstrecke öffnet sich das Tal wieder und die Schwierigkeiten sicht recht moderat.
Wenn vor einem eine hohe Felswände auftauchen, hat man die Kernschlucht der Strecke erreicht, die eigentliche Wasserhölzer Schlucht. Auf ca. 1,5 km zwängt sich der Bach durch eine pompöse und beeindruckende Konglomeratschlucht mit Stufen und Katarakten. Die Schlucht gliedert sich in die Eingangsgerade, die 1. Labyrinthgerade und die 2. Labyrinthgerade auf. Es gibt zwei absolut unfahrbare Stellen. Die erste trennt die beiden Labyrinthgeraden und befindet sich etwa in der Hälfte der eigentlichen Wasserhölzer Schlucht. Die zweite, ein längerer Abbruch, befindet sich am Ende der eigentlichen Wasserhölzer Schlucht. (Beide werden rechtsufrig umtragen. An der 2. unfahrbaren, dem längeren Abbruch, kann man auch gut auch aufhören). Nach der zweiten unfahrbaren kommen noch ein paar wenige Stufen (Abbruchkatarakt), dann wird es wieder leichter. Nach knapp 1,5 km erwartet uns  noch mal ein 500 m lange Schluchtstrecke WW III. Bis zum Ausstieg kommen keine nennenswerten Schwierigkeiten mehr. Kurz vor dem Ausstieg ist noch ein Miniwehr was aber bei normalen Wasserständen keine Probleme bereitet.

Wie gesagt, ich habe die eigentliche Wasserhölzer Schlucht immer nur bei wenig Wasser gesehen, habe aber einen gutes Gefühl das sie sich zum Paddeln lohnt, wir müssen sie blos noch testen. Landschaftlich beeindruckend und schön ist sie ohnehin.

Fotoalbum Subersach

Kommentare:

  1. Was ist der Referenzpegel und ab wie viel m³ ist die Schlucht fahrbar? Messstation Schönenbach (Hengstig)?

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  2. Der relevante Pegel ist Messstation Schönenbach (Hengstig, genau. Ich würde sagen so ab 8 Kubik ist die Strecke fahrbar. Abhängig ist das aber auch von der Wassermenge die abgeleitet wird, Die kann variieren. In der Regel gibt es da aber schon eine Standardstellung der Schleusen. Manchmal sind die aber auch dicht und die Wasserhölzer läuft schon bei weniger Wasser.

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